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Aitutaki, Cookinseln, eine Palmeninsel an der türkisfarbenen Lagune
Ozeanien

Reisen auf die Cookinseln: günstige Flüge nach Rarotonga

Fünfzehn Inseln, verstreut über fast zwei Millionen Quadratkilometer Pazifik, eine Lagune bei Aitutaki mit weißen Sandbänken und eine Hauptinsel von nur 32 km Umfang: Die Cookinseln sind Südsee mit polynesischer Kultur, Lagunen und überschaubarem Trubel. Hier steht, was Sie vor der Reise wissen sollten und wie Sie Flüge nach Rarotonga im Blick behalten.

Hauptstadt

Avarua

Nordküste von Rarotonga

Bevölkerung

~15.000

Zensus 2021: 14.987

Fläche

~236 km²

15 Inseln, 1,97 Mio. km² Meer

Währung

Neuseeland-Dollar

Dazu eigene Münzen

Sprachen

Englisch, Cook Islands Maori

Seit 2003 beide Amtssprachen

Status

Freie Assoziierung

Mit Neuseeland

Kontinent

Ozeanien

Zeitzone

UTC-10

Wie Hawaii

Abgedeckte Flughäfen

1

Rarotonga, bereits von SniperAir überwacht

Ein winziger Inselstaat mitten im polynesischen Dreieck

Mitten im polynesischen Dreieck

Die Cookinseln liegen zwischen den Gesellschaftsinseln, den Austral-Inseln, Niue und Samoa. Es gibt eine südliche Gruppe mit vulkanischen, bis über 600 m hohen und üppig bewachsenen Inseln und eine nördliche Gruppe aus flachen Atollen.

Frauenwahlrecht schon 1893

Die Frauen von Rarotonga stimmten am 14. Oktober 1893 ab, noch vor den Neuseeländerinnen, wie die deutsche Wikipedia vermerkt. Heute sind die Cookinseln ein Staat in freier Assoziierung mit Neuseeland, mit eigener Rechtsordnung.

Island Nights und Trommeln

Traditionell gekleidete Tänzerinnen und Tänzer zeigen zu polynesischen Drum-Beats ihre Tänze. Besucher beschreiben das als eher fremdartig als touristisch; im Te Vara Nui Village folgt auf eine Führung und ein Buffet die Show auf einer Überwasserbühne.

Lagunen, Riffe und Hotels für jedes Budget

Hotels internationalen Standards gibt es überall, vom einfachen Backpacker-Quartier bis zum Resort. Dazu kommen Schnorcheln in geschützten Lagunen, Tauchgänge außerhalb des Riffs und Bootstouren mit Glasboden.

Rarotonga, Aitutaki und die äußeren Inseln

Rarotonga und Avarua

Rarotonga ist die Hauptinsel, von einem Korallenriff umgeben und mit einer zentralen Bergkette, deren höchster Gipfel Te Manga rund 650 m misst. Eine Küstenstraße erschließt die Insel. In Avarua gibt es jeden Samstag den Wochenmarkt Punanga Nui, auf dem man Souvenirs, Obst und Kunsthandwerk bekommt.

Cookinseln, Sandstrand mit Palmen am offenen Meer

Die Muri-Lagune

An der Südostküste liegt die Muri-Lagune mit kleinen Motu-Inseln, flachem Wasser über Sandboden und den besten Bedingungen zum Schnorcheln und Kajakfahren. Außerhalb des Riffs begegnet man Schildkröten, Adlerrochen und Riffhaien.

Die Muri-Lagune auf Rarotonga, eine palmenbewachsene Insel und ein kleines Segelboot auf türkisfarbenem Wasser, Cookinseln

Aitutaki und seine Lagune

Aitutaki gilt als fast ein Atoll: Ein dreieckiges Riff schließt eine Lagune mit Sandbänken und Inselchen ein. Hier landete 1789 Kapitän Bligh mit der Bounty, und sie ist nach Rarotonga die am meisten besuchte Insel. Rund 1.800 Menschen leben dort.

Luftaufnahme der Lagune und des Korallenriffs von Aitutaki in Blau- und Türkistönen, Cookinseln
Blick vom Maungapu auf grüne Hügel und die von einem Riff umgebene Lagune, Aitutaki, Cookinseln

Nordgruppe und Atiu

Die nördlichen Atolle wie Manihiki, die Quelle der berühmten schwarzen Perlen, oder Penrhyn sind abgelegen und schwer erreichbar. Auf Atiu locken Kalksteinhöhlen wie Anatakitaki.

Umu, Ika Mata und eine Insel voller Rhythmus

Die Spezialität der Inseln sind Gerichte aus dem Erdofen, dem Umu, die man unbedingt probieren sollte. Dazu kommt Ika Mata: roher Fisch in Kokosmilch mit Zitrone und Gemüse. Viele Hotels laden regelmäßig zu Island Nights ein, bei denen typische Gerichte serviert werden und dazu getanzt wird.

Typische Mitbringsel sind schwarze Perlen aus Manihiki, Holzschnitzereien wie die des Fruchtbarkeitsgottes Tangaroa und Blütenschmuck. Sonntags ruht vieles, und in Dörfern und Kirchen sollte man Schultern und Knie bedecken. Ein freundliches Kia Orana kommt überall gut an. Nationalsport ist Rugby League.

Ein Flughafen, eine Küstenstraße und Inselhüpfen per Flugzeug

Der einzige internationale Flughafen liegt auf Rarotonga, 3 km westlich von Avarua. Die deutsche Wikivoyage nennt nahezu tägliche Flüge von und nach Auckland, je einen pro Woche nach Sydney und Los Angeles (von dort rund neun bis zehn Stunden Flugzeit) sowie Verbindungen nach Papeete mit Air Tahiti. Ein Visum ist nicht nötig: Bei der Einreise gibt es eine Erlaubnis für 31 Tage, die sich verlängern lässt.

Auf Rarotonga fährt halbstündlich ein Bus rund um die Insel, im und gegen den Uhrzeigersinn; es gilt Linksverkehr. Zwischen den Inseln fliegt die Air Rarotonga. Wer die Reise fortsetzen möchte, findet mit Neuseeland, mit dem die Cookinseln assoziiert sind, und Französisch-Polynesien naheliegende Ziele.

Warme Regenzeit, frische Trockenzeit

RegionKlimaBeste Reisezeit
RarotongaTrockenzeit April bis Oktober mit 22 bis 28 °C und frischer Brise; in der Regenzeit oft über 30 °C und hohe LuftfeuchtigkeitJuni bis September, auch April, Mai und Oktober
Aitutaki und SüdgruppeTropisch, vom Passat gemildert; ruhige LagunenJuni bis September
NordgruppeEtwas wärmer als Rarotonga, abgelegene Atolle mit begrenzten SüßwasserquellenTrockenzeit, je nach Flugverbindung

Die Regenzeit dauert von November bis März und bringt gelegentlich tropische Stürme oder Zyklone. Die medizinische Versorgung ist begrenzt, deshalb ist eine Reiseversicherung ratsam. Der größte Risikofaktor ist der Straßenverkehr, vor allem auf Rollern. Die Einreisebestimmungen hängen von Ihrer Staatsangehörigkeit ab: Prüfen Sie sie vor der Reise bei den offiziellen Stellen.

Der Flughafen der Cookinseln, den SniperAir abdeckt

RAR

Rarotonga International

Der einzige internationale Flughafen der Cookinseln liegt 3 km westlich des Zentrums von Avarua; von hier fliegt man weiter zu den anderen Inseln.

Häufige Fragen zu den Cookinseln

Welchen Flughafen nutzt man für die Cookinseln?

Den internationalen Flughafen Rarotonga (RAR), 3 km westlich von Avarua. Nach Aitutaki und zu anderen Inseln geht es anschließend mit Air Rarotonga.

Wann ist die beste Reisezeit für die Cookinseln?

Die Trockenzeit von April bis Oktober mit 22 bis 28 °C. Besonders gut sind Juni bis September; April, Mai und Oktober sind ruhigere Alternativen. In der Regenzeit von November bis März steigen Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

Sind die Cookinseln teuer?

Die Unterkünfte gelten als eher teuer, aber es gibt auch einfache Backpacker-Optionen. Vor Ort verhandelte Preise sind oft höher als bei Vorabbuchung. Vergleichen Sie vor der Buchung bei unseren Partnern.

Braucht man ein Visum für die Cookinseln?

Nein, bei der Einreise erhalten Besucher eine Einreiseerlaubnis für 31 Tage, die verlängerbar ist. Die Regeln können sich ändern: Informieren Sie sich vor der Reise bei den zuständigen Stellen.

Wie lange sollte man auf den Cookinseln bleiben?

Für Rarotonga und Aitutaki sind sieben bis zehn Tage sinnvoll. Eine Woche reicht, um Rarotonga zu umrunden, an der Muri-Lagune zu schnorcheln und ein paar Tage Aitutaki zu genießen.

Welche Währung gilt auf den Cookinseln?

Der Neuseeland-Dollar. Daneben gibt es den Cookinseln-Dollar mit Münzen und einem Dreidollarschein, der nur auf den Inseln gilt.

Wie erfahre ich, wenn ein Flug auf die Cookinseln unter mein Budget fällt?

Legen Sie einen SniperAir-Alarm mit Ihrem Abflughafen und Rarotonga als Ziel an: Wir überwachen die Preise und melden uns, sobald eine passende Gelegenheit auftaucht. Mehr unter So funktioniert's.

Bereit, die Preise auf die Cookinseln zu überwachen?

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